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# Event-Risikodaten verstehen und interpretieren

Der [Risiko nach Partner](/brand/de/what-would-you-like-to-learn-about/platform-features/protect-and-monitor-your-performance-program/event-risk/risk-by-partner-report.md) Der Bericht analysiert Conversion-Events auf Anzeichen für ungültigen Traffic (IVT), insbesondere Ereignisse ohne echten Endnutzer (z. B. Bots) oder ohne echte Absicht dahinter. Indem diese frühen Risikosignale sichtbar gemacht werden, können Sie schnell handeln, bevor Conversion-Aktionen gesperrt werden.

Als Best Practice sollten Sie diesen Bericht regelmäßig (täglich oder wöchentlich) prüfen, um über sich ändernde Risikoprozentwerte auf dem Laufenden zu bleiben. Verwenden Sie diese Prozentwerte als Frühindikatoren, um Ihre Untersuchungen zu priorisieren. Wird auf Klick-Ebene ein hohes Risiko erkannt, können Sie proaktiv handeln, indem Sie Ihre Klick-Filtereinstellungen verfeinern, um zu verhindern, dass minderwertiger Traffic Ihre Performance im weiteren Verlauf beeinträchtigt.

### Leitlinien für Risikoschwellen

Die nachstehende Tabelle enthält erste Empfehlungen, wie Risikoprozentwerte zu interpretieren sind und wo Ihre Aufmerksamkeit am wertvollsten ist. Wir empfehlen Ihnen jedoch, eigene interne Richtlinien auf Grundlage Ihrer spezifischen Geschäftsziele und Ihrer Risikotoleranz zu entwickeln. Verwenden Sie diese Risikosegmente als Grundlage, um die Performance zu bewerten, und beziehen Sie diese Erkenntnisse in Ihren eigenen Entscheidungsprozess ein, wenn Sie die Traffic-Qualität validieren.

<table><thead><tr><th width="142.7578125">Risiko %</th><th width="176.12890625">Empfohlener Fokus</th><th>Definition</th></tr></thead><tbody><tr><td>0-5%</td><td>Überwachen</td><td>Die Risikostufen bleiben niedrig und entstehen oft durch Fehlalarme oder kleinere Anomalien. Ziehen Sie Reason Codes hinzu, um das erhöhte Risiko aufzudecken. Bestimmte hochkritische Markierungen, wie etwa Conversion-Spoofing, sind selbst bei sehr geringen Volumina bedenklich und sollten sofort untersucht werden.</td></tr><tr><td>5-10%</td><td>Genauer hinschauen</td><td>Risiken auf dieser Stufe können eine genauere Prüfung rechtfertigen. Sehen Sie sich zunächst die Reason Codes im Bericht „Risiko nach Partner“ an und konsultieren Sie den Reason-Code-Leitfaden, um zu verstehen, welche Reason Codes ausgelöst werden und ob das Risiko in bestimmten Unterquellen konzentriert ist. Erwägen Sie, den Partner zu kontaktieren, um zu verstehen, wie er Traffic generiert.</td></tr><tr><td>10-20%</td><td>Untersuchen</td><td>Ein bemerkenswertes Risikoniveau. Es lohnt sich, mit dem Partner über seine Traffic-Quellen und Werbemethoden zu sprechen. Prüfen Sie interne Daten, um festzustellen, ob einige wenige Quellen für den Großteil der markierten Ereignisse verantwortlich sind. Zum Beispiel, wenn Leads konvertieren, wenn Verkaufsartikel zurückgegeben werden oder wenn Bestellwerte verdächtig sind.</td></tr><tr><td>20-30%</td><td>Ernst nehmen</td><td>Ein Risiko auf diesem Niveau deutet darauf hin, dass ein erheblicher Teil des Partner-Traffics problematisch sein könnte. Je nach Ihren Programmrichtlinien sollten Sie Optionen wie die Anpassung von Vertragsbedingungen oder die Rückabwicklung der Zahlung für markierte Ereignisse in Betracht ziehen.</td></tr><tr><td>30%+</td><td>Die Beziehung bewerten</td><td>Anhaltend hohes Risiko auf diesem Niveau signalisiert ein erhebliches Qualitätsproblem. Ziehen Sie in Betracht, ob die Partnerschaft den für Ihr Programm benötigten Wert liefert und ob weitere Investitionen gerechtfertigt sind.</td></tr></tbody></table>

{% hint style="warning" %}
**Für Stufen von 10 % und höher**: Prüfen Sie die Reason Codes, verstehen Sie die Werbemethoden, gleichen Sie die Beweise mit internen Signalen, Rückbuchungsraten und jeder anderen verdächtigen Aktivität ab.

Diese Schwellenwerte sind richtungsweisend. Der richtige Kurs hängt von Ihren spezifischen Programmzielen, Ihrer Risikotoleranz und dem Kontext der Partnerbeziehung ab.
{% endhint %}

#### Volumen ist wichtig

Ein hoher Risikoprozentsatz bei einem Partner mit sehr geringem Volumen ist möglicherweise statistisch nicht aussagekräftig. Um belastbare Schlussfolgerungen zu ziehen, stellen Sie sicher, dass die Ereignisanzahlen statistisch relevant sind, damit Sie nicht durch Ausreißer in die Irre geführt werden.

Zum Beispiel kann ein Partner mit 15 Ereignissen und einem Risikoscore von 33 % (5 Markierungen) lediglich eine geringfügige Anomalie aufweisen. Umgekehrt weist ein Partner mit 5.000 Ereignissen und einem Risikoscore von 95 % auf ein schwerwiegendes, systemisches Problem hin, das sofortiges Eingreifen erfordert.

{% hint style="info" %}
**Tipp**: Verwenden Sie die `Aktionen >=` Filter im Bericht, um Partner zu entfernen, deren Ereignisanzahl unter der für Ihr Programm relevanten Signifikanzschwelle liegt. Als grundlegende Empfehlung sollten Sie in Erwägung ziehen, Partner mit mindestens 10 Aktionen zu filtern, bevor Sie deren Risikostufen bewerten.
{% endhint %}

#### Sehen Sie sich die Reason Codes an

Bevor Sie handeln, prüfen Sie die [Begründungscodes](/brand/de/what-would-you-like-to-learn-about/platform-features/protect-and-monitor-your-performance-program/event-risk/reason-codes-reference.md) die mit markierten Ereignissen verknüpft sind. Sie liefern Kontext dazu, warum Ereignisse markiert wurden. Wenn Sie den Reason Code verstehen, können Sie besser einschätzen, ob die Markierungen auf ein echtes Problem oder eine legitime Erklärung hinweisen.

**Beispiel**:

* **Muster mit hoher Schwere**: Wenn ein Partner ein erhebliches Volumen markierter Ereignisse aufweist (z. B. >100 Aktionen), die kritischen Codes wie Conversion-Spoofing zugeordnet sind, rechtfertigt dies unabhängig vom Gesamtprozentsatz eine sofortige Untersuchung.
* **Mehrschichtiges Risiko**: Wenn ein einzelnes Ereignis mit mehr als einem Reason Code markiert ist (z. B. sowohl „Proxy“ als auch „Abnormale Aktivität“), ist die Wahrscheinlichkeit eines Fehlalarms deutlich geringer. Diese mehrfach markierten Segmente sollten bei der Prüfung priorisiert werden.
* **Volumen und Gültigkeit**: Denken Sie daran, dass mit zunehmendem Volumen markierten Traffics auch die Wahrscheinlichkeit von Performanceproblemen oder „Müll“-Conversions in der Zukunft steigt. Verwenden Sie diese Codes, um festzustellen, ob der Traffic eines Partners das langfristige Risiko für Ihre Conversion-Daten wert ist.

### Einen Partner untersuchen

Wenn die Risikostufen eine genauere Prüfung rechtfertigen, berücksichtigen Sie Folgendes:

* **Wie lange arbeiten Sie schon mit diesem Partner zusammen?** Etablierte Partner mit einer Erfolgsbilanz verdienen vor drastischen Maßnahmen ein Gespräch.
* **Hatten Sie kürzlich Kontakt?** Möglicherweise fehlt Ihnen Kontext, z. B. eine neue Traffic-Quelle, die sie testen.
* **Gibt es einen legitimen Grund für die markierten Reason Codes?** Einige Geschäftsmodelle erzeugen naturgemäß höhere Raten bestimmter Markierungen (z. B. VPN-Nutzung in bestimmten Branchen).
* **Was sehen Ihre internen Betrugs- oder Compliance-Teams?** Vergleichen Sie Event-Risikodaten mit Ihren eigenen internen Signalen.

Sollten weitere Betrugsbedenken auftreten, [den Support](https://impact.com/contact/support/) und geben Sie so viele Details wie möglich an (Partner-ID, Datumsbereich, Datensatz, Grund für die Risikobedenken).

#### Tipps für die langfristige Gesundheit des Programms

* **Transparenz bei Unterquellen fördern**: Um Risiken präziser anzugehen, arbeiten Sie mit Ihren Partnern zusammen, damit sie Unterquellen-IDs weitergeben (häufig über Parameter wie Shared ID). Obwohl dies ein offenes Feld ist, das für verschiedene Reporting-Metriken verwendet werden kann, ermöglicht Ihnen detaillierte Daten, bestimmte problematische Quellen zu isolieren, ohne den gesamten Traffic des Partners bestrafen zu müssen.
* **Regelmäßig prüfen**: Integrieren Sie Erkenntnisse aus „Risiko nach Partner“ in Ihre internen Betrugsprüfungen, indem Sie den Bericht mindestens wöchentlich prüfen. Behandeln Sie das Risikomanagement nicht als reaktive Übung, [planen Sie den Bericht](/brand/de/what-would-you-like-to-learn-about/platform-features/multi-program-reports/report-management/schedule-reports.md) ein, um Benachrichtigungen direkt in Ihren Posteingang zu automatisieren.
* **Vertragliche Schutzmaßnahmen nutzen**: Erwägen Sie, in Ihren Verträgen Formulierungen aufzunehmen, die regeln, wie mit markierten Ereignissen umgegangen wird. Arbeiten Sie mit Ihrem Rechtsteam zusammen, um [Vertragsbedingungen zu entwerfen](/brand/de/what-would-you-like-to-learn-about/platform-features/protect-and-monitor-your-performance-program/event-risk/understanding-and-interpreting-event-risk-data.md) die für Ihr Unternehmen geeignet sind.
* Erstellen Sie eine [benutzerdefinierte Betrugsbenachrichtigung](/brand/de/what-would-you-like-to-learn-about/account-administration/account-settings/notifications/manage-your-brand-notification-settings.md), zusätzlich zu dem, was dieser Bericht bietet.

  [Aktionen rückgängig machen](/brand/de/what-would-you-like-to-learn-about/platform-features/submit-and-modify-conversion-data/batch-modify-conversion-data/batch-modifications-and-reversals-reference.md) die mit hohen Risikostufen verknüpft sind, mithilfe des `CONS_FRAUD` Reason Code.

Mehr erfahren über [Betrugsprävention](https://impact.com/affiliate/preventing-affiliate-fraud/).


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# Agent Instructions
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